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Getreu dem biblischen Auftrag "suchet der Stadt Bestes" (Jeremia 29, 7) möchte ich mich für das Wohl und die Freiheit unseres Volkes einsetzen. Als Politiker möchte ich christliche Werte stärken, Leben schützen, Familien fördern und die Integration ermöglichen. 


Christliche Werte stärken  

Ich setze mich für einen Wandel in der Politik ein, für eine Gesellschaft, die auf den Werten des Christentums fundiert ist. Eine Besinnung auf die christlichen Wurzeln unserer Gesellschaft ist möglich, braucht aber unser starkes Engagement. Unser Volk braucht Parlamentarier, die weder Parteiprogrammen noch Geldgebern oder anderen Abhängigkeiten verpflichtet sind, sondern allein ihrem Gewissen und Gott dem Allmächtigen, in dessen Namen die Bundesverfassung erlassen wurde. Der Schutz von Leben und Eigentum, die Solidarität mit den Schwachen, die Bewahrung der Schöpfung und das friedliche Zusammenleben unter einer Regierung, die in Bescheidenheit und Weisheit um das Wohl aller statt weniger besorgt ist, sind bewährte biblische Werte, in die unsere Vorfahren nicht ohne Grund ihr Vertrauen gesetzt haben.    


Leben schützen
 

Unser Leben ist eine Gabe Gottes. Es ist empfangen, wir haben es nicht selbst gesetzt. Deshalb verdient das Leben unseres Mitmenschen unseren tiefen Respekt und den Schutz des Staates. Die Fristenregelung beim Schwangerschaftsabbruch berücksichtigt das Recht des ungeborenen Kindes auf Leben in keinster Weise. In Deutschland wurde diese Regelung genau deshalb vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt. 
In unserem Land wird jedes vierte Kind abgetrieben, obwohl unzählige kinderlose Paare sehnlichst auf eine Adoption warten. Anstatt zuzulassen, dass Kinder ohne gesundheitliche Gefährdung der Mutter abgetrieben werden dürfen, müssten unsere Gesetze die Beratung, Betreuung und finanzielle Absicherung von Müttern in Not sicherstellen. In der Schweiz bereichern sich skrupellose sogenannte „Sterbehilfeorganisationen“ wie Dignitas oder Exit an kranken Menschen, indem sie Geld damit verdienen, sie zu töten. Anstatt solche Machenschaften zu verbieten, hat die Schweiz eines der liberalsten Gesetze zur Beihilfe zum Selbstmord in ganz Europa. Von überall her kommen Menschen in die Schweiz, um sich bei uns den Giftbecher reichen zu lassen, was in ihrer Heimat verboten wäre. Dieser Sterbetourismus, mit dem in der Schweiz gutes Geld gemacht wird, ist eine Schande für unser Land. Leidenden und sterbenden Menschen muss vielmehr verbesserte Sterbebegleitung und medizinische Schmerzlinderung angeboten und seelsorgerlich der Sinn ihres Lebens aufgezeigt werden. Die Würde des Menschenlebens bedeutet jedoch nicht nur die Bekämpfung seiner vorzeitigen Beendigung, sondern auch durch Förderung der Familie und finanzierbare Sozialwerke jedem ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.    


Familien fördern
 

Die Familie ist das wichtigste Strukturelement unserer Gesellschaft und die Keimzelle der kommenden Generation. Deshalb bedürfen Ehe und Familie der besonderen Förderung und des Schutzes durch den Staat. Familien werden gefördert durch steuerliche Entlastungen und die Schaffung von sicheren Arbeitsplätzen mittels Abbau von Bürokratie und Lohnnebenkosten. Weil wir zu wenig Kinder haben, sind unsere Sozialwerke in grosser Gefahr. Die Antwort auf diesen demographischen Wandel liegt nicht in der Migration, die zu hohen Integrationskosten führt, sondern in kinderfreundlicheren Strukturen und der Eindämmung von Abtreibungen. Das Recht der Erziehung der Kinder liegt bei den Eltern. Wo ein Bedürfnis besteht, müssen ausreichende Betreuungsangebote in Krippen vorhanden sein. Mit flächendeckenden Tagesstrukturen nimmt der Staat den Eltern die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder aber aus der Hand. Nach geltendem Recht können sich Eheleute durch eine Scheidung viel zu einfach aus ihrer Verantwortung für Partner und Kinder stehlen.
Die Adoption darf nur heterosexuellen Ehepaaren offen stehen, da Kinder Bezugspersonen beiderlei Geschlechts benötigen.    


Integration ermöglichen  

Die Schweiz basiert auf christlichen Wurzeln. Auch die Akzeptanz, die Bürgern anderer Religionen entgegengebracht wird und die Aufnahme von bedrohten Flüchtlingen sind Bestandteile dieser christlichen Identität. Integrierte Menschen aus anderen Kulturen, die sich an unsere Gesetze halten, sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Heute haben wir in der Schweiz aber mehr Ausländer, als wir integrieren können. Die Zuwanderung muss deshalb auf die von der Wirtschaft benötigten Arbeitskräfte begrenzt werden, wie erfolgreiche Staaten wie beispielsweise Kanada oder Australien es längst umsetzen. Wichtig ist, dass unser Volk frei darüber entscheiden kann, wen es in die Rechte und Pflichten seiner Gemeinschaft aufnehmen möchte. Voraussetzungen sind die Anpassung an die schweizerische Leitkultur, Sprachkenntnis, eigenständig erwirtschafteter Lebensunterhalt und einwandfreier Leumund. Verstösse gegen unsere Rechtsordnung dürfen nicht geduldet werden. Eine entschlossene Bekämpfung von Kriminalität braucht ausreichende Polizeikräfte und geeignete Strafgesetze.